Adidas kündigt Partnerschaft mit Coinbase an

Der Sportartikelhersteller Adidas hat auf Twitter völlig unerwartet die Partnerschaft mit der Kryptobörse Coinbase verkündet. Warum sich der DAX-Konzern mit der, bemessen an der Kundenanzahl, größten Kryptobörse zusammengetan hat, wurde nicht näher erläutert.

Das heizt natürlich die Neugier und die Fantasie der Anleger und der Krypto-Community mächtig an, sodass schon wenige Tage nach der Veröffentlichung die Gerüchteküche mächtig brodelt.

Noch sind die Ambitionen von Adidas reine Spekulation, doch gibt es mehrere denkbare Gründe für die Kooperation.

Kleiner Tweet – keine weiteren Erläuterungen

Der Sportartikelhersteller Adidas verkündete in der vergangenen Woche mit einem unscheinbaren Tweet die Partnerschaft mit Coinbase. „Wir haben uns mit Coinbase zusammengetan. Wahrscheinlich nichts weiter.“, hieß es da auf Twitter und die Kryptobörse antwortete mit: „Willkommen auf der Party, Partner“. Weitere Erklärungen zu der zukünftigen Zusammenarbeit der beiden ungleichen Partner gab es bisher nicht.

Doch Anleger und die Community von Coinbase rätseln seitdem unaufhörlich, wie genau die angekündigte Partnerschaft aussehen könnte. Denkbar sind gleich mehrere Gründe.

Kryptozahlungen oder Adidas-NFTs?

So vermuten einige, dass sich Adidas in Zukunft für Kryptozahlungen öffnen könnte. Coinbase ist nach seiner Kundenanzahl bemessen die größte Kryptobörse und würde sich daher als Zahlungsdienstleister für Kryptozahlungen anbieten.

Möglich wäre aber auch, dass in Zukunft adidas-NFTs auf Coinbase gehandelt werden könnten. Coinbase arbeitet bereits an einer eigenen NFT-Handelsplattform.

Insbesondere US-amerikanische Experten sehen im Handel mit NFTs ein riesiges Wachstumspotenzial und vermuten, dass der NFT-Handel zukünftig ein noch größerer Geschäftsbereich von Coinbase werden könnte als das Krypto-Geschäft.

Die NFT-Handelsplattform von Coinbase soll noch bis zum Ende dieses Jahres an den Start gehen. Laut Coinbase ist schon jetzt die Nachfrage riesig. So sollen bereits 2,5 Millionen Nutzer für den NFT-Dienst auf der Warteliste stehen.

Sollten tatsächlich in Zukunft auch Adidas-NFTs bei Coinbase handelbar sein, wäre dies ein enormes Geschäft für den DAX-Konzern. Doch bis jetzt ist auch diese Variante reine Spekulation.

Einstieg ins Metaverse

Nur wenige Tage vor dem Coinbase-Tweet verkündete Adidas ebenfalls auf Twitter, dass ein Einstieg ins Metaverse geplant sei. Dazu strebt der Sportartikelhersteller eine Zusammenarbeit mit dem Projekt The Sandbox an.

Es wäre also durchaus denkbar, dass Coinbase der dritte Partner im Metaverse-Projekt ist. So könnten etwa Adidas NTFs wie etwa virtuelle Sportbekleidung und Accessoires aus dem Metaverse über Coinbase gehandelt werden.

Noch gibt es weder von Adidas, noch von der Kryptobörse Coinbase weitere Informationen zum Inhalt der verkündeten Partnerschaft. Da allgemein das Interesse von Adidas am Krypto-Universum bekannt ist, sind alle möglichen Varianten denkbar. Jedoch bis sich beide Partner konkret zur zukünftigen Zusammenarbeit äußern, bleibt alles nur Spekulation.

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